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Traditionelle Sicht

Nach dem traditionellen Leitbild wird das im Steuerabschnitt (Kalenderjahr) erzielte Einkommen als Indikator der Leistungsfähigkeit gewählt. Dabei gehen die verschiedenen Einkünfte unabhängig von ihrer Entstehung und damit möglichen Vorbelastung gleichermaßen in die steuerliche Bemessungsgrundlage ein.

Das Steuerrecht berücksichtigt also nicht, dass in einem Jahr erzielte Gewinne oder andere Kapitaleinkommen aus Investitionen oder Geldanlagen stammen, die mit versteuerten Einkommen getätigt wurden.

Die effektive Steuerlast solcher Einkommen ist folglich höher als es der gesetzliche Steuersatz vorgibt. Die Abweichung kumuliert sich über die Jahre. Bei einem entsprechend langen Spar- und Investitionszeitraum kann die relative Belastung eines Kapitaleinkommens mehr als das Doppelte des gesetzlichen Steuersatzes betragen.

Auf diese Weise wird der Anreiz zum Investieren und Sparen steuerlich klar diskriminiert.